Die Geschichte des Adventskalenders

Er ist im Advent nicht wegzudenken und gehört zu Weihnachten wie der Tannenbaum: Der Adventskalender. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich? SenioHilfe nimmt Sie mit in die Geschichte und untersucht die Ursprünge des Adventskalenders.

Ursprünge des Adventskalenders im 19. Jahrhundert

Der Adventskalender entstand im Laufe des 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum und hatte viele Vorläufer, die an unterschiedlichen Orten zeitgleich entstanden. In der katholischen Kirche gab es in der Adventszeit tägliche Andachten. In der evangelischen Kirche wurde der Advent, die Ankunft Christi, innerhalb der Familien besprochen und thematisiert. 

Zunächst war der Adventskalender vor allem Zählhilfe und Zeitmesser. Um die Zeit bis Weihnachten vor allem den Kindern näher zu bringen, hängten verschiedene Familien kleine Bilder mit weihnachtlichen Motiven auf oder ließen ihre Kinder jeden Tag einen von 24 Kreidestrichen am Türrahmen wegwischen. So entstand Vorfreude auf das große Fest. An anderen Orten gab es Himmelsleitern mit 24 Sprossen, auf denen das Christkind jeden Tag einen Sprosse näher hinab zur Erde stieg. 

Entwicklung des Adventskalenders im 20. Jahrhundert

Gleich nach der Jahrhundertwende entwickelte sich diese Tradition weiter. Es entstanden Bilderkalender, in denen die Kinder jeden Tag ein vorgefertigtes Bild ausschneiden und einkleben durften. Fortan war der Adventskalender in der ganzen Bevölkerung beliebt – und ein willkommenes Geschäft für viele Verlage, die jedes Jahr einen neues Bildkalender herausbrachten.

Die 1920er Jahre gelten als Hochzeit des Adventskalenders. In dieser Zeit führten die Verlage die heute noch bekannten Türchen ein, so dass man zunächst nicht sehen konnte, welche Bilder sich an welchem Tag und hinter welchem Türchen versteckten. So gewann der Adventskalender immer mehr an Beliebtheit. Die Verlage, die die Adventskalender produzierten, stellten nun auch immer mehr Künstler und Illustratoren ein, um den Adventskalender jährlich in seiner schönsten Form zu präsentieren. Eine weitere Entwicklung dieser Zeit war, dass einige Adventskalender von der weihnachtlichen Tradition abwichen und weltliche Motive hinter den Türchen versteckten, die den Fortschritt jener Jahre untermalten. Nun waren Autos, Flugzeuge und Technik allgemein im Adventskalender vertreten.

In der Zeit des Nationalsozialismus verschwanden die religiösen Motive mehr und mehr. Als schließlich der Zweite Weltkrieg ausbrach, wurde Papier Mangelware und die vielerorts beliebte Tradition verschwand weitestgehend.

Nach dem Krieg besannen sich die Menschen jedoch wieder auf den schönen Brauch aus der Adventszeit. Der Adventskalender kehrte zurück und bereitete den Menschen wieder Freude. Ab dem 1970er Jahren verbreitete sich zudem die Idee hinter den Türchen nicht nur Bilder, sondern kleine Schokoladenstückchen in Form eines weihnachtlichen Motivs zu verstecken. Da dies bei Kindern sehr beliebt war, fand man bald keinen Adventskalender mehr, der „nur“ noch weihnachtliche Bilder hinter seinen Türchen versteckt hatte. Bis in die Gegenwart wurde diese Form immer weiter ausgebaut, so dass sich heute in einem Adventskalender mehr und mehr kleine Geschenke für die Kinder verstecken.

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Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und eine besinnliche Adventszeit!

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