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Was bedeutet Mangelernährung?

Bei einer Mangelernährung stehen dem Körper nicht alle notwendigen Nährstoffe in ausreichender Menge zur Verfügung. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen einer qualitativen Mangelernährung, bei der ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wie Vitaminen, Spurenelementen, Proteinen herrscht, und einer quantitativen Mangelernährung, bei der der Körper längerfristig nicht genug Nahrung bekommt, um seinen Energiebedarf zu decken. Die Folgen können schwerwiegend sein und äußern sich in veränderten Körperfunktionen, die das Risiko für verschiedene Erkrankungen und nicht zuletzt das Sterberisiko erhöhen. Dabei kann Mangelernährung in jedem Alter auftreten, besonders oft tritt sie allerdings im Alter auf.

Woran erkennt man Mangelernährung?

Mangelernährung geht mit den verschiedensten Symptomen einher. Die Art der Symptome hängt von den Nährstoffen ab, die dem Körper fehlen. Ein Mangel an Kohlenhydraten löst etwa Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, mangelnde Konzentrationsfähigkeit und Sehstörungen aus. Ein Mangel an Eiweißen schwächt das Immunsystem, verzögert die Genesung nach einer Krankheit und führt zu einem Abbau von Muskelmasse. Eisenmangel führt auf Dauer zu Blutarmut, erkennbar etwa an einer blassen Haut sowie anhaltender Müdigkeit und Erschöpfung. Das Ausmaß der Symptome und die Folgen der Unterversorgung mit Nährstoffen hängen wesentlich davon ab, wie ausgeprägt die Mangelernährung ist.

Eine Mangelernährung können Sie an den folgenden Symptomen erkennen:

• Allgemeine Schwäche
• Müdigkeit
• Antriebslosigkeit
• Abbau der Skelettmuskulatur
• Verlust an Muskelkraft
• Störungen im Bewegungsablauf
• Erhöhtes Risiko für Stürze und Knochenbrüche
• Abnahme der Herzmuskelmasse und der Pumpkraft
• Herzrhythmusstörungen
• Abnahme der Atemmuskulatur mit schwächeren und kürzeren Atemzügen
• Geschwächtes Immunsystem und dadurch erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
• Verzögerte und gestörte Wundheilung
• Erhöhtes Risiko für Druckgeschwüre und Wundliegen (bei Bettlägerigkeit)
• Neurologische Störungen
• Demenz

Was tun bei Mangelernährung?

Bei Verdacht sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Er wird sich ausführlich mit dem Patienten über seine Ernährungsgewohnheiten, bestehende Beschwerden und Erkrankungen sowie seine soziale Situation unterhalten und im Anschluss eine körperliche Untersuchung durchführen.

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Bildnachweise: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

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