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Wildkräuter – die Medizin der Natur

Sie blühen im Frühjahr und Sommer auf Wiesen und Feldern und erfreuen uns vor allem durch ihren Duft und ihre Farben. Doch in ihnen steckt noch weit mehr! Mit reichhaltigen Wirkstoffen sind sie die Apotheke der Natur und können zum Beispiel bei Husten, nervöser Unruhe oder Harnwegserkrankungen eine effiziente Alternative zu chemischen Medikamenten sein.

Also Augen auf bei Ihrem nächsten Spaziergang durch die sommerliche Natur! Denn am Wegesrand finden sich viele bunte Schätze, die nicht nur ein Augenschmaus sind, sondern als Tee, Salat oder Suppe auch für Ihr körperliches Wohl sorgen. Erfahren Sie Wissenswertes über vier altbewährte Pflanzen, die Sie entweder in konzentrierter Form im Handel kaufen oder in den Sommermonaten sogar eigenhändig sammeln können. So erhalten Sie bei Ihrem nächsten Ausflug ins Grüne nicht nur gesunde Bewegung und frische Luft, sondern auch natürliche Unterstützung für Ihr Wohlbefinden.

Gänseblümchen – der Alleskönner

Wer hätte das gedacht! Das Gänseblümchen, das ab dem Frühjahr in jedem Garten sprießt, gilt in der Volksheilkunde als bewährtes Mittel bei Verdauungsbeschwerden. Zusätzlich regt es den Appetit an und kann durch seine krampfstillenden Eigenschaften sogar Husten lindern. Gänseblümchen-Tee besitzt darüber hinaus harntreibende Eigenschaften und kann auch äußerlich gegen hartnäckigen Wunden, Ausschlag oder unreine Haut angewendet werden.

Johanniskraut – Der Seelenschmeichler

Das leuchtende Gelb des Johanniskrauts bringt Sonne ins Gemüt. Schon in der Antike wurde es als Heilpflanze verwendet und gilt heute als natürliches Mittel gegen depressive Verstimmungen und nervöse Unruhe. Man findet es ab Ende Juni an Waldrändern und auf Lichtungen. In konzentrierter Form ist das Johanniskraut in Apotheken und Drogerien erhältlich. Alternativ lässt sich aus den frischen Blüten der Arzneipflanze des Jahres 2015 auch ein wohlschmeckender Tee zubereiten.

Brennnessel – Das Multitalent

Die Brennnessel kennen die meisten von uns vor allem als unliebsamen Weggefährten bei Streifzügen durch Wald und Feld. Doch das Heilkraut ist ein echtes Multitalent. In Form von Tee, Salat oder Suppe hilft es zum Beispiel bei Harnwegserkrankungen, regt den Stoffwechsel an und ist reich an Mineralstoffen.

Auch für Männer geeignet – Der Frauenmantel

Der Frauenmantel macht seinem Namen ebenfalls alle Ehre. Gegen Beschwerden in den Wechseljahren und andere Frauenleiden, aber auch bei Erkältungen und Erkrankungen der Atemwege kommt das Heilkraut zum Einsatz. Der Frauenmantel wächst vermehrt in Gebüschen, auf Wiesen und in lichten Wäldern. Auffallend sind seine besonders geformten Blätter, in denen sich der Morgentau sammelt.