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Fahrdienste für Senioren

Fahrdienste für Senioren

Oft kommt es vor, dass Senioren im Alter nicht mehr in der Lage sind, ihre täglichen Aufgaben allein zu bewerkstelligen. Viele Senioren, die einen Führerschein besitzen, trauen sich aufgrund von Konzentrationsmängeln und auch körperlichen Defiziten nicht mehr zu, ein Auto zu fahren. Meist sind solche Personen im Alter jedoch auch schon so körperlich beeinträchtigt, dass auch der Weg zu Fuß auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr zu bewältigen ist. Gleichzeitig besteht aber weiterhin die Notwendigkeit, das Haus zu verlassen, um zum Beispiel einzukaufen oder zum Arzt zu gehen. Dafür können Fahrdienste für Senioren eine hilfreiche Unterstützung sein.

Krankentransporte für Senioren

Krankentransporte sind zuständig, erkrankte, verletzte oder hilfsbedürftige Personen zu transportieren, die jedoch keine Notfallpatienten sind. Wichtig ist, dass ein Patient während des Transports medizinisch versorgt werden kann. Ein Krankentransport erfolgt daher immer mit einem Krankentransportwagen oder alternativ auch mit einem Rettungswagen. Dadurch kann der Patient während des Transportes auch von einer ausgebildeten Rettungsfachkraft betreut werden. In den allermeisten Fällen wird diese Art des Transports für die Beförderung eines Patienten eingesetzt, der aus medizinischen Gründen verlegt wird.

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Was sind Patientenfahrdienste?

Im Gegensatz zu Krankentransporten gibt es den Patientenfahrdienst. Hierbei wird der Patient während der Fahrt nicht medizinisch versorgt; daher ist auch kein Rettungswagen oder Krankentransportwagen mit einer entsprechenden Rettungskraft nötig. Im Wagen des Patientenfahrtdienstes befinden sich deshalb weder spezielle medizinische Ausrüstung noch zusätzliche Rettungskräfte.
Zum Einsatz kommt der Patientenfahrdienst, wenn Senioren aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität nicht mehr in der Lage sind, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

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Wann wird der Behindertenfahrdienst benötigt?

Der Behindertenfahrdienst steht schwerbehinderten Menschen zur Verfügung, denen die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht mehr zumutbar ist. Diese Fahrzeuge müssen behindertengerecht ausgestattet sein. Solche Fahrzeuge werden von Behinderteneinrichtungen und Pflegeheimen eingesetzt, wo sie auch vor Ort buchbar sind. Bitte erkundigen Sie sich bei den Einrichtungen, welche Möglichkeiten bestehen und was ein Transport kostet.

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Wer trägt die Kosten?

Der Behindertenfahrdienst kann teilweise von der Sozialhilfe finanziert werden. Gegebenenfalls trägt auch die Krankenversicherung die Kosten für den Transport. Dies hängt davon ab, wie die Behinderung entstanden ist. Nicht zu vergessen ist dabei, dass diese auf einen bestimmten Jahresbetrag begrenzt ist.

Patientenfahrdienste sind günstiger als Krankentransporte. Allerdings werden die Kosten der Fahrt nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen. Hier zahlen Sie meist selbst. Zu den Ausnahmen zählen jedoch Fahrten zu ärztlichen Behandlungen wie Chemotherapien, Dialyse und andere Therapieformen. In diesen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse, wenn sie zuvor von einem Arzt verordnet und von der Krankenkasse genehmigt wurde. Vergessen Sie also nicht, einen Arzt zu besuchen und dies abzusprechen.

Die Deutsche Rentenversicherung übernimmt dann die Kosten für einen Krankentransport (Hin- und Rückfahrt inklusive Gepäckbeförderung), wenn es sich dabei um eine Fahrt in eine Reha-Klinik handelt – auch diese Fahrten sollten vorher von einem Arzt genehmigt werden. Auch die Pflegekasse zahlt den Transport, wenn es sich um die Verlegung eines Seniors in ein Pflegeheim handelt und dieser Senior bereits ein Pflegegrad hat.

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Bei Fragen und Unklarheiten rufen Sie unseren SenioBerater an! Wir helfen Ihnen gerne und unterstützen Sie in allen Lebenslagen:

0800 4 777 999