Diabetes

In Deutschland gibt es aktuell über 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes. 600.000 kommen jedes Jahr dazu – das sind fast 1.600 Neuerkrankungen pro Tag! Sollte es künftig genauso weitergehen, sind im Jahr 2040 also bereits über 12 Millionen an Diabetes erkrankt.

Diabetes ist aber nicht in allen Altersklassen weit verbreitet: Zum Zeitpunkt der Diagnose eines Typ-2-Diabetes sind Männer im Durchschnitt 61 und Frauen 63 Jahre alt.

Symptome richtig deuten

Typ-2-Diabetes entsteht schleichend. Eine gewisse Neigung ist erblich bedingt, ausschlaggebend sind aber vor allem die Ernährung und Bewegung. Die Symptome sind anfangs sehr unspezifisch, weshalb viele Diabeteserkrankungen lange unentdeckt bleiben.

Ist der Diabetes bereits fortgeschritten, macht er sich durch folgende Anzeichen bemerkbar:

  • starker Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Müdigkeit
  • Schwäche und Schwindel
  • Verschlechterung des Sehvermögens
  • trockene und juckende Haut
  • schlechte Wundheilung, vor allem an den Füßen
  • Übelkeit und Bauchschmerzen
  • Harnwegsinfekte
  • Muskelkrämpfe
  • Menstruationsstörungen

Sollten Sie eines oder mehrere Symptome aus dieser Liste bei sich beobachten, empfiehlt sich ein Besuch beim Hausarzt.

Im Notfall handeln

Wer an Diabetes erkrankt und richtig medikamentös eingestellt ist, hat ein sehr viel geringeres Risiko für einen Notfall als Personen, die beispielsweise noch nichts von ihrer Erkrankung wissen. Dennoch kann grundsätzlich jeder mit Diabetes in eine Unter- oder Überzuckerung geraten.

Akute Unter- und Überzuckerungen stellen bei Menschen mit Diabetes einen Notfall dar. In beiden Fällen muss sofort reagiert und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Ist die betreffende Person bewusstlos, ist es wichtig, ärztliche Hilfe unter der Notfallnummer 112 zu rufen. Leichten Unterzuckerungen kann mit Traubenzucker, Cola oder sonstigen zuckerhaltigen Getränken begegnet werden.

Notfallkarte gibt Sicherheit

Vorerkrankungen wie Diabetes spielen im Notfall eine wichtige Rolle und sollten den Rettungskräften sowie anderen Helfern bekannt sein. Das gilt sowohl für Notfallsituationen, die durch eine Unter- oder Überzuckerung ausgelöst wurden, als auch für andere Notfälle.

Die Notfallkarte von memoresa bietet Platz, um Informationen wie einen Diabetes einzutragen und im Ernstfall schnell an die behandelnden Personen weiterzugeben – auch, wenn Sie einmal nicht mehr ansprechbar sind. Auf der Karte befindet sich neben dem Namen, dem wichtigsten Notfallkontakt und möglichen Allergien ein QR-Code. Wird dieser gescannt, öffnet sich die digitale Notfallseite, auf der Sie alle Infos hinterlegen können, die im Notfall relevant sind.

Dazu gehören

  • weitere Notfallkontakte,
  • Infos zu Medikamente, die Sie einnehmen,
  • Vorerkrankungen,
  • Dokumente wie zum Beispiel Impfausweis, Implantatpass, Versicherungskarte sowie Patientenverfügung,
  • und Infos zu Herzschrittmachern, Dialyse, Blutgruppe und Co.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Informationen anzugeben, die in keine vorgefertigte Kategorie passen – zum Beispiel, um auf Ihr zuhause befindliches Haustier aufmerksam zu machen.

Kein eigenes Smartphone? Kein Problem! Die Notfallseite können Sie problemlos auch mit Angehörigen oder sonstigen Vertrauenspersonen gemeinsam ausfüllen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website zur Notfallkarte.

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