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Was tun nach einem Schlaganfall?

Ein Schlaganfall ist eine bedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankung mit weitreichenden Folgen. Jährlich erleiden zirka 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Doch viele Erkrankte und Angehörige sind in dieser Situation häufig überfordert. Wir geben Ihnen in unserem Artikel des Monats erste Ratschläge und Hilfestellungen.    

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Erste Hilfe bei einem Schlaganfall

Ein Schlaganfall kommt plötzlich. Man ist nie richtig darauf vorbereitet – und häufig in der Situation auch überfordert. Wir haben für Sie einige wichtige Informationen zusammengestellt, wie Sie sich bei einem Schlaganfall verhalten sollten und was Sie tun können:

  • Ein Schlaganfall kann tödlich sein und jede Minute zählt. Falls Sie eine Uhr zur Verfügung haben, merken Sie sich die Uhrzeit, zu der die Symptome begonnen haben. Sie ist wichtig für den Rettungsdienst und die weiteren Maßnahmen. 
  • Sofort den Notruf 112 wählen (gilt europaweit auf Handy und Festnetz), auf den Verdacht eines Schlaganfalls hinweisen, die Fragen der Leitstelle beantworten und warten, bis diese das Gespräch beendet. Falls Sie zu zweit sind, kann diese Aufgabe auch eine Person übernehmen, während die andere schon mit der ersten Hilfe beginnt.
  • Den Betroffenen beobachten, nicht alleine lassen, ihn beruhigen und mit ihm sprechen.
  • Gegebenenfalls beengende Kleidung lockern, Zahnprothesen entfernen. Nichts zu Essen oder zu Trinken geben, da das Schlucken gestört sein könnte!
  • Ist der Betroffene bei Bewusstsein, mit etwa 30 Grad erhöhtem Oberkörper ruhig lagern, zum Beispiel mit einem Kissen im Rücken.
  • Bei Erbrechen oder Bewusstlosigkeit: Den Betroffenen in die stabile Seitenlage bringen, immer wieder Puls und Atmung kontrollieren.
  • Können Sie keinen Puls oder keine Atmung feststellen, legen Sie den Betroffenen auf dem Rücken auf eine harte Unterlage (zum Beispiel den Boden) und beginnen Sie unverzüglich mit den Wiederbelebungsmaßnahmen.
  • Teilen Sie dem Notarzt beziehungsweise dem eintreffendem Rettungsdienst die beobachtete Symptomatik und die Vorerkrankungen des Patienten mit. 
  • Geben Sie wenn möglich auch eine Liste der Medikamente mit, die der Betroffene einnimmt sowie die Uhrzeit des Auftretens der ersten Schlaganfallsymptome. 
  • Wichtig ist auch eine Telefonnumer (bevorzugt Mobilfunknummer) von Angehörigen für Rückfragen zu Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme. 

Was genau ist ein Schlaganfall?

Entscheidend, um die Folgen eines Schlaganfalls zu mildern, ist ein möglichst rascher Behandlungsbeginn. Bei mehr als der Hälfte der Personen, die einen Schlaganfall erleiden, ist nach einem Jahr noch eine unterschiedlich stark ausgeprägte Behinderung festzustellen. Laut den Ergebnissen einer Nachbefragung des Schlaganfallregisters Nordwest-Deutschland leben etwa 70 Prozent aller überlebenden Schlaganfallpatienten drei Monate nach dem Ereignis relativ unabhängig zuhause.

An die akute Therapie im Krankenhaus schließt sich in der Regel eine Rehabilitation an. Für viele Schlaganfallpatienten heißt es nicht den Mut verlieren. Da das Gehirn auch bei Erwachsenen eine gewisse Plastizität besitzt, können sich die aufgetretenen Störungen und Behinderungen über Monate hinweg zurückbilden. Auch mehr als ein halbes Jahr nach einem Schlaganfall lassen sich unter Umständen noch weitere Verbesserungen erreichen.

Eine verständlicherweise häufige Schlaganfallfolge ist die Depression. Hier gilt es frühzeitig mit Medikamenten, die depressive Symptome wirkungsvoll lindern helfen – sogenannten Antidepressiva – einzugreifen. Studien zeigen, dass eine frühzeitige medikamentöse Behandlung der Depression günstigere Vorausset-  
zungen für eine Rehabilitation schafft und damit das Behandlungsergebnis verbessert.

 

Nutzen Sie den SenioLotsen, um Ihren Alltag zu verbessern!

Haben Sie oder ein naher Angehöriger einen Schlaganfall erlitten und sind nun in einer sehr schwierigen Lebenssituation? Wir haben für Sie ein einfach zu bedienendes Formular erstellt, über das Sie uns Ihre persönliche Situation mit all den Schwierigkeiten des Alltags mitteilen können. Unsere Experten werden Ihre Angaben analysieren und Ihnen Tipps für Zuschüsse, Alltagshelfer und Unterstützungsmöglichkeiten auf Ihre persönliche Situation zugeschnitten zukommen lassen.  

SenioLotse_Schlaganfall_v2
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Haben Sie oder hat die Person, die Sie pflegen, einen Schwerbehindertenausweis, so können Sie in vielerlei Hinsicht profitieren. Vom Fahrzeugumbau über kostenloses Reisen bis hin zum Behindertenparkplatz haben wir alle Möglichkeiten in Ihrem Magazin zusammengestellt.

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Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis haben nur Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von 50 oder mehr. Ab einem GdB von 50 gilt man also als schwerbehindert. Der Ausweisinhaber muss außerdem seinen Wohnsitz in Deutschland haben, in Deutschland arbeiten oder sich gewöhnlich hier aufhalten.

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