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Hoffnung durch Hilfe

Hoffnung durch Hilfe – so lautet das Motto von Maranatha, dem von Manfred Schönfelder gegründeten Hilfs- und Missionsverein aus dem oberfränkischen Forchheim. Seit dem Jahr 2000 engagiert sich der Verein mit Schönfelder als Kopf, Herz und Vorstand in der Gegend von Carei, einem ländlichen Gebiet in Westrumänien. Unterstützt werden die Helfer aus Deutschland von rumänischen Sozialarbeitern, Pfarrern und Bürgermeistern. Dank zahlreicher Sach- und Geldspenden konnte der Verein schon vielen Bedürftigen helfen.

Wegschauen ist keine Lösung

Was mittlerweile eine gut vernetzte Organisation ist, fing eigentlich ganz zufällig an. 1987 hörte Schönfelder zum ersten Mal bei einem Vortrag von einem Pastor aus Rumänien von den menschenunwürdigen Verhältnissen, in denen viele Bewohner des Landes leben müssen. Mit ihm reiste er ein paar Jahre später nach Rumänien und lernte Land und Leute vor Ort kennen.

„Nachdem ich gesehen hatte, wie viele Menschen dort ohne Hoffnung auf Verbesserung durch die Regierung leben müssen, konnte ich nicht einfach untätig in Deutschland herumsitzen“.

Nach und nach knüpfte Schönfelder Kontakte zu Dolmetschern, Krankenhäusern, Heimen und Behörden, welche die Missionsarbeit wie sie heute existiert erst möglich machten. Mittlerweile gibt es auch eine Missionsstation in Rumänien, die sich dauerhaft um die Verteilung von Spenden kümmert und als direkte Anlaufstelle vor Ort dient.

Was mittlerweile eine gut vernetzte Organisation ist, fing eigentlich ganz zufällig an. 1987 hörte Schönfelder zum ersten Mal bei einem Vortrag von einem Pastor aus Rumänien von den menschenunwürdigen Verhältnissen, in denen viele Bewohner des Landes leben müssen. Mit ihm reiste er ein paar Jahre später nach Rumänien und lernte Land und Leute vor Ort kennen.

„Nachdem ich gesehen hatte, wie viele Menschen dort ohne Hoffnung auf Verbesserung durch die Regierung leben müssen, konnte ich nicht einfach untätig in Deutschland herumsitzen“.

Nach und nach knüpfte Schönfelder Kontakte zu Dolmetschern, Krankenhäusern, Heimen und Behörden, welche die Missionsarbeit wie sie heute existiert erst möglich machten. Mittlerweile gibt es auch eine Missionsstation in Rumänien, die sich dauerhaft um die Verteilung von Spenden kümmert und als direkte Anlaufstelle vor Ort dient.

Das Wissen um Hilfsbedürftigkeit bringt Verantwortung mit sich

Mit der Arbeit für die Mission habe sein Leben eine Art Tiefgang bekommen, den er zuvor nicht gekannt hatte. Statt wegzusehen, gehen Schönfelder und die anderen Helfer des Vereins nun zu den Häusern und Menschen, an denen man am liebsten vorbeigehen würde. Vielen Häusern fehlen Fenster und Türen – vielen Familien das Geld, um ausreichend Lebensmittel zu kaufen. Manchen Vereinsmitgliedern ist es emotional nicht möglich, die Mission vor Ort zu unterstützen und auch Schönfelder schläft nach den Einsätzen in Rumänien häufig schlecht. Seine besondere Empathie treibt ihn jedoch weiter an und lässt ihn seine Arbeit auch nach Rückschlägen und Enttäuschungen fortsetzen. Denn das Wissen um Hilfsbedürftigkeit bindet und bringt eine gewisse Verantwortung mit sich. „Leider können wir nicht allen Menschen sofort helfen. Wir hören uns immer alle Geschichten an und schauen dann, wo wir etwas tun können und wer unsere Hilfe besonders nötig hat.“ Häufig seien es aber allein schon die Gespräche, die den Menschen Hoffnung geben.

Das größte Hindernis, sowohl für das Sozialsystem Rumäniens als auch für die Arbeit des Vereins, stellt nach wie vor die Korruption dar. Häufig kommen die sowieso schon sehr geringen Sozialleistungen, etwa die monatliche Rente, gar nicht bei den Bedürftigen an. Zudem scheinen viele der Menschen, die in der Gegend von Carei leben, vom Staat „vergessen“ zu sein, meint Schönfelder.

„Solche politischen Probleme können wir nicht lösen, da hilft es nur, wenn wir selbst etwas unternehmen“, erklärt der Vereinsvorstand. Dabei seien sie besonders auf die Barmherzigkeit der Menschen in Deutschland angewiesen. „Sonst bin ich gar nicht so wichtig“, meint Schönfelder selbstlos. „Wenn wir unsere Spender nicht hätten, würde das alles gar nicht existieren.“ Und häufig habe sich genau dann, wenn sich eine Tür geschlossen hatte, wieder eine neue geöffnet, von der man davor noch gar nicht wusste, dass sie existiert. So war das auch, als Maranatha den Anruf von MEDI-MARKT erhielt. Der unerwartete Anrufer aus Mannheim sicherte dem Verein zwei Lastwagenladungen mit saugenden Inkontinenzprodukten zu. Diese Hilfsmittel sind in Rumänien sehr teuer und werden daher häufig durch einfache Textilbinden ersetzt.

Hoffnung durch Hilfe kann jeder geben

Da der Transport und die Lagerung von großzügigen Sachspenden jedoch immer mit hohen Kosten verbunden sind, ist Maranatha stets auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Wenn auch Sie den Menschen in Rumänien ein wenig Hoffnung durch Ihre Hilfe zusichern wollen, können Sie dies mit einer Spende an das unten aufgeführte Spendenkonto tun.

Immer wieder erhält der Verein Sachspenden, von denen Schönfelder genau weiß, wie dringend sie in Rumänien benötigt werden. Auch wenn der Transport und die Organisation meist große Kostenpunkte darstellen, könnte er solche Spenden nie ablehnen. Er hat sich selbst eine Art Versprechen gegeben, erst dann aufzuhören, wenn „sein Geist nicht mehr kann“, denn Wegzuschauen ist schon lange keine Lösung mehr für ihn.