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Gesund im Alter

Unsere Tipps und Ratschläge

Der Traum, 100 Jahre alt zu werden, ist fast so alt wie die Menschheit. Dank Medizin und Gesundheitsversorgung leben Menschen heutzutage bereits länger als früher. Doch was kann man selbst tun, um möglichst lange fit und gesund zu bleiben – und somit gar nicht auf die Medizin angewiesen zu sein?

Wie bleiben wir gesund?

Was genau hält uns gesund? Mit dieser Frage haben sich in der Vergangenheit mehrere zehntausend Studien befasst. Wir haben den Stand des Wissens für Sie zusammengefasst und erklären Ihnen, wie Sie die Erkenntnisse aus der Forschung für sich persönlich nutzen können.

Ob Alzheimerdemenz, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bei vielen Krankheiten beeinflussen auch unsere Gene, wie wahrscheinlich es ist, dass wir einmal erkranken werden. Dagegen können wir zunächst wenig ausrichten. Wir können aber unser Verhalten so anpassen, dass es nicht noch zusätzlich auf das Erkrankungsrisiko einzahlt. Weiß jemand etwa um ein genetisch erhöhtes Risiko für eine Arterienverkalkung – zum Beispiel, weil entsprechende Probleme in der Familie bekannt sind –, könnte die betreffende Person sich dazu entscheiden, ihre Arterien durch eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und den Verzicht auf Zigaretten so wenig zu belasten wie möglich.

Es gibt aber noch einen anderen Faktor, der im Hinblick auf unsere Gene beim Thema Altern eine zentrale Rolle spielt: die so genannten Telomere. Telomere sind die Endstücke unserer Chromosomen und enthalten keine wichtigen Informationen. Stattdessen fungieren sie wie eine Art Schutzkappe, da unsere Chromosomen mit jeder Zellteilung ein kleines bisschen kürzer werden. Werden die Telomere so kurz, dass bei der Zellteilung auch die danebenliegenden Gene geschädigt würden, kann die Zelle sich nicht mehr teilen. Sie erfüllt ihre Funktion immer schlechter und stirbt schließlich ab. Das Ergebnis sehen wir dann zum Beispiel an unserer Haut: Falten entstehen unter anderem deshalb, weil im Lauf des Älterwerdens immer weniger Zellen in der Haut für Straffheit sorgen.

Bleiben Sie stets in Bewegung!

Selbst wenn man andere Unterschiede im Lebensstil berücksichtig, leben Menschen, die regelmäßig joggen gehen, im Schnitt knapp vier bis fünf Jahre länger. Die Daten der Studie deuten zudem darauf hin, dass sich mit 60 bis 100 Minuten leichtem Joggen pro Woche der größte Effekt hinsichtlich der Sterblichkeit erzielen lässt. Diese Angaben sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da insgesamt nur wenige der Teilnehmer im Untersuchungszeitraum starben.

Andere Studien belegen, dass Sport das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Auch im Hinblick auf zahlreiche Krebsarten, darunter Lungen-, Darm- und Brustkrebs, könnte er verschiedenen Untersuchungen zufolge einen schützenden Effekt haben. Um sich den gesundheitsfördernden Effekt von Sport zu Nutze zu machen, braucht es keinen ausgefeilten Trainingsplan. Auf die angesprochenen 60 bis 100 Minuten kommt man beispielsweise bereits, wenn man zweimal in der Woche Joggen geht. Man könne aber auch mit weniger beginnen und, statt tatsächlich Sport zu machen, eher die Bewegung in den Alltag integrieren,

Achten Sie auf Ihre Ernährung!

Der erste Ratschlag gilt der so genannten mediterranen Ernährung. Sie wird von vielen Wissenschaftlern weltweit als besonders gesunde Ernährungsweise betrachtet. Wer sich mediterran ernährt, isst vor allem Fisch, Obst, Gemüse, Hülsenfürchte und setzt auf Olivenöl als wichtigste Fettquelle. Rotes Fleisch und Milchprodukte werden hingegen nur in geringen Mengen verzehrt. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die mediterran essen, ein niedrigeres Risiko haben, verschiedenste Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und sogar Depressionen zu entwickeln. Ob das wirklich allein der speziellen Lebensmittelkonstellation geschuldet ist, lässt sich allerdings nur schwer sagen. Denn Menschen, die sich bewusst und abwechslungsreich ernähren, pflegen häufig auch sonst einen gesünderen Lebensstil.

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