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Corona: Was ändert sich für das monatliche Pflegepaket?

Aufgrund der Corona-Pandemie gab es im Frühjahr für den Bereich Pflege eine Reihe von Sonderregelungen, die bislang bis 30.09.2020 gültig waren. Einige davon, auch die Verordnung, die das Pflegepaket betrifft, wurden nun bis zum 31.12.2020 verlängert. Wir fassen für Sie den neuesten Stand zusammen.    

Corona in der Pflege

60 € statt 40 € für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch

Vieles wurde während des Lockdowns teurer. Dazu gehörten auch Mundschutz, Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und andere Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Den Lieferanten brachen die Produzenten weg; wir waren daher ständig bemüht, genügend Pflegehilfsmittel zu erhalten, um Sie wie gewohnt jeden Monat pünktlich zu beliefern.

Doch in Zeiten von Corona war die Versorgung der Pflegebedürftigen im Rahmen der monatlichen Pauschale in Höhe von 40 Euro kaum mehr möglich war, daher wurde zum 1. April 2020 die Pauschale auf 60 Euro erhöht. Allerdings galt bislang eine zeitliche Befristung bis zum 30. September 2020. Bis dahin, so hoffte man im Frühjahr, würde sich alles normalisieren. Falls nicht, so stellte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bereits damals einen nahtlosen Übergang der Verlängerung in Aussicht. Diese Verlängerung ist nun eingetreten und gilt bis auf Weiteres bis zum 31. Dezember 2020.

 

Warum wurde die Pauschale für das Pflegepaket erhöht?

Durch die enorm gesteigerte Nachfrage nach Hygieneartikeln und Schutzausrüstung während der Corona-Krise sind die Preise deutlich gestiegen. Das liegt nicht daran, dass Lieferanten wie SenioHilfe die Preise erhöht haben. Nein, die Einkaufspreise beim Hersteller haben sich für diese Produkte erhöht, sodass die ausreichende Versorgung der Pflegebedürftigen gefährdet war. Zeitweise waren weder die OP-Masken noch die Schutzmasken im Einkauf erhältlich; dann folgten Engpässe der Einmal-Handschuhe und Desinfektionsmittel.

Aufgrund dieser Schwierigkeit hatte der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) die Politik darum gebeten, die monatliche Pauschale von 40 auf 60 Euro zu erhöhen. Das bedeutet, dass man als Empfänger des Pflegepakets nicht mehr Hilfsmittel erhält, wie manche fälschlicherweise annehmen. Ziel der Erhöhung ist und bleibt, dass alle Empfänger genauso gut versorgt werden können wie vor der Corona-Pandemie.

 

Haben Sie einen Pflegegrad und möchten jetzt den Antrag auf ein kostenfreies, Pflegepaket stellen?

Um Ihnen die Antragstellung bei der Pflegekasse möglichst einfach zu machen, haben wir ein Formular für Sie erstellt. Füllen Sie dieses aus und übermitteln Sie es mit einem Klick an uns. Wir übernehmen dann die Kommunikation mit der Pflegekasse und informieren Sie innerhalb von wenigen Tagen, ob ihr Antrag auf das kostenfreie, monatliche Pflegepaket genehmigt wurde.

Auch können Sie zunächst eine Beratung mit einem unserer Experten anfordern, wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Pflegehilfsmitteln in Ihrem Pflegepaket geliefert werden soll. 

 

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Bild: www.pixabay.com geralt