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Begutachtung und Pflegeberatung

Pflegeberatung und Begutachtung sind wichtige Themen zu Beginn einer Pflege. Die Entscheidung über den Pflegegrad ist sehr wichtig, weil von ihm abhängt, ob Sie Leistungen erhalten oder nicht. Deswegen raten wir zu einer intensiven und sorgfältigen Vorbereitung. Nach wie vor werden leider viele Pflegegrad-Anträge abgelehnt. Aber warum scheitern so viele Betroffene, wenn sie sich um einen Pflegegrad bemühen?

Probleme bei der Begutachtung

Das Verfahren, um einen Pflegegrad zu erhalten, ist komplex. Die meisten Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen kennen sich mit der Materie nicht aus. Sie wissen nicht, worauf zu achten ist, welche Weichen bereits im Vorfeld gestellt werden können und auf welche Punkte es beim Termin mit dem Gutachter oder der Gutachterin ankommt. Grundsätzlich kann eine solche Begutachtung durch MDK oder MEDICPROOF immer nur eine Momentaufnahme abbilden. Nicht immer wird der Pflegebedarf dann korrekt erfasst – oft auch aus Zeitmangel. Wenn der Begutachtungstermin ansteht, ist die Nervosität zudem oft groß. Unterlagen liegen nicht bereit, und wichtige Aspekte werden nicht angesprochen. Einige Betroffene verschweigen auch aus Scham, wie es ihnen wirklich geht und bei welchen alltäglichen Aufgaben sie Unterstützung benötigen. Verständigungsprobleme zwischen Begutachtern und Begutachteten können ebenso den Termin erschweren. Deswegen wünschen sich viele Pflegebedürftige und ihre Angehörigen im Vorfeld und während des Termine eine professionelle Pflegeberatung.

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Pflegeberatung für einen erfolgreichen Pflegegrad-Antrag 

Der Anspruch von SenioHilfe ist, dass alle Menschen die Pflege erhalten, die ihnen zusteht. Deswegen arbeiten wir mit einer professionellen Pflegeberatung zusammen, die bereits unzählige Pflegegrad-Anträge zum Erfolg gebracht haben. Mit dieser Unterstützung steigen die Chancen auf einen Pflegegrad enorm, wir freuen uns über eine Erfolgsquote von 95 Prozent.

Je niedriger der Pflegegrad ausfällt, desto weniger finanzielle Unterstützung erhalten Sie. Um das Maximum für Sie zu erreichen, haben wir ein dreistufiges System entwickelt. Damit wir uns gegenseitig kennenlernen, bieten wir Ihnen zunächst ein unverbindliches telefonisches Erstgespräch an. Wir stellen uns und unsere Arbeit vor und geben auch bereits zu Beginn der möglichen Zusammenarbeit eine Grobeinschätzung des individuellen Pflegebedarfs und des möglichen Pflegegrads ab. Im zweiten Schritt stellen wir gemeinsam den Pflegegrad-Antrag. Vorab führen wir eine professionelle Pflegeanamnese durch, analysieren Pflegebedarf und Wohnsituation, beantworten alle Fragen in Ruhe und bereiten den Termin mit dem MDK oder MEDICPROOF vor. Natürlich sind wir im dritten Schritt auch an Ihrer Seite, wenn die Begutachtung ansteht – ob vor Ort oder corona-bedingt telefonisch. Wir garantieren Ihnen eine umfassende und professionelle Vorbereitung und stellen sicher, dass die Begutachtung korrekt abläuft. Den ergangenen Pflegegrad-Bescheid prüfen wir im Anschluss auf formelle und inhaltliche Richtigkeit.

Dr. Weigl & Partner kümmert sich deutschlandweit um die Belange von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen. Unsere Einsätze koordinieren wir aus unserer Zentrale in Düsseldorf – 100 zertifizierte Pflegesachverständige und Pflegeberater bzw. Pflegeberaterinnen sind im ganzen Land im Einsatz. Dr. Weigl & Partner steht nicht nur für fundierte Pflege-Beratung, sondern auch für schnelle und transparente Kommunikation. Während des gesamten Antragsverfahrens sind wir als kompetenter Ansprechpartner an Ihrer Seite. 92 Prozent unserer Kundinnen und Kunden würde uns weiterempfehlen – das ist unser Ansporn für gute Arbeit.

Zusammenstellung der Pflegegrade

Geringfügige Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Personen, die bei dem Begutachtungsassessment zwischen 12,5 und unter 27 Punkten in den sechs Kategorien (Hilfen bei der Alltagsverrichtung, Psychosoziale Unterstützung usw.) erhalten haben, bekommen den Pflegegrad 1 zugewiesen. Er ist nicht mit der Pflegestufe 0 gleichzusetzen. Die Bedingungen, um diesen Grad zu erhalten, sind geringer als bei der Pflegestufe 0. Das bedeutet, dass mehr pflegebedürftige Menschen mit der Unterstützung durch die Pflegekasse rechnen können.

Versicherte mit Pflegegrad 1 erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich. Sie können ebenso Pflegehilfsmittel beantragen. Pflegehilfsmittel sind beispielsweise ein Hausnotruf, dessen Installation sowie monatliche Gebühr die Pflegepersonen von der Pflegekasse subventioniert bekommen. Pflegehilfsmittel können aber auch Gebrauchsmittel sein, für die Pflegebedürftige pauschal 40 Euro pro Monat erhalten. Alle Pflegegrade erhalten hier die gleiche Unterstützung. Für Wohnraumanpassung gibt es eine Unterstützung von maximal 4.000 Euro.

Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Personen die bei dem Begutachtungsassessment zwischen 27 und unter 47,5 Punkten in den sechs Kategorien (Hilfen bei der Alltagsverrichtung, Psychosoziale Unterstützung usw.) erhalten haben, bekommen den Pflegegrad 2 zugewiesen.

Leistungen:

Pflegegeld: 316 €/Monat

Pflegesachleistungen: 689 €/Monat

Leistung bei teilstationärer Pflege: 689 €/Monat

Leistung bei vollstationärer Pflege: 770 €/Monat

Verhinderungspflege: 1612 €/Jahr

Kurzzeitpflege: 1612€/Jahr

Versicherte mit Pflegegrad 2 erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich. Sie können ebenso Pflegehilfsmittel beantragen. Pflegehilfsmittel sind beispielsweise ein Hausnotruf, dessen Installation sowie monatliche Gebühr die Pflegepersonen von der Pflegekasse subventioniert bekommen. Pflegehilfsmittel können aber auch Gebrauchsmittel sein, für die Pflegebedürftige pauschal 40 Euro pro Monat erhalten. Alle Pflegegrade erhalten hier die gleiche Unterstützung. Für Wohnraumanpassung gibt es eine Unterstützung von maximal 4.000 Euro.

Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Personen die bei dem Begutachtungsassessment zwischen 47,5 und unter 70 Punkten in den sechs Kategorien erhalten haben, bekommen den Pflegegrad 3 zugewiesen. Beim 3. Pflegegrad wird, wie bei den Pflegestufen auch, zwischen Pflegebedürftigen mit und ohne eingeschränkter Alltagskompetenz unterschieden. Personen mit der bisherigen Pflegestufe 1 erhalten automatisch Pflegegrad 3 anerkannt.

Leistungen:

Pflegegeld: 545 €/Monat

Pflegesachleistung: 1298 €/Monat

Leistung bei teilstationärer Pflege: 1298 €/Monat

Leistung bei vollstationärer Pflege: 1262 €/Monat

Verhinderungspflege: 1612 €/Jahr

Kurzzeitpflege: 1612€/Jahr

Versicherte mit Pflegegrad 3 erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich. Sie können ebenso Pflegehilfsmittel beantragen. Pflegehilfsmittel sind beispielsweise ein Hausnotruf, dessen Installation sowie monatliche Gebühr die Pflegepersonen von der Pflegekasse subventioniert bekommen. Pflegehilfsmittel können aber auch Gebrauchsmittel sein, für die Pflegebedürftige pauschal 40 Euro pro Monat erhalten. Alle Pflegegrade erhalten hier die gleiche Unterstützung. Für Wohnraumanpassung gibt es eine Unterstützung von maximal 4.000 Euro.

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Personen die bei dem Begutachtungsassessment zwischen 70 und 89,5 Punkten in den sechs Kategorien (Hilfen bei der Alltagsverrichtung, Psychosoziale Unterstützung usw.) erhalten haben, bekommen den Pflegegrad 4 zugewiesen. Beim 4. Pflegegrad wird, wie bei den Pflegestufen auch, zwischen Pflegebedürftigen mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz unterschieden. Personen mit der bisherigen Pflegestufe 2, Pflegestufe 2 mit eingeschränkter Alltagskompetenz und der Pflegestufe 3 erhalten automatisch den 4. Pflegegrad anerkannt.

Leistungen:

Geldleistung: 728 €

Sachleistung: 1612 €

Voraussetzungen ohne eingeschränkte Alltagskompetenz:

  • Grundpflege: 184-300 Minuten
  • Psychosoziale Unterstützung: bis 2-6x täglich
  • Nächtliche Hilfen: 2-3x
  • Präsenz tagsüber: 6-12 Stunden

Voraussetzungen mit eingeschränkter Alltagskompetenz:

  • Grundpflege: 128-250 Minuten
  • Psychosoziale Unterstützung: 7x täglich bis ständig
  • Nächtliche Hilfen: 1-6x
  • Präsenz tagsüber: rund um die Uhr

Versicherte mit Pflegegrad 4 erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich. Sie können ebenso Pflegehilfsmittel beantragen. Pflegehilfsmittel sind beispielsweise ein Hausnotruf, dessen Installation sowie monatliche Gebühr die Pflegepersonen von der Pflegekasse subventioniert bekommen. Pflegehilfsmittel können aber auch Gebrauchsmittel sein, für die Pflegebedürftige pauschal 40 Euro pro Monat erhalten. Alle Pflegegrade erhalten hier die gleiche Unterstützung. Für Wohnraumanpassung gibt es eine Unterstützung von maximal 4.000 Euro.

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderer Anforderung an die pflegerische Versorgung

Personen die bei dem Begutachtungsassessment mindestens 90 Punkte in den sechs Kategorien (Hilfen bei der Alltagsverrichtung, Psychosoziale Unterstützung usw.) erhalten haben, bekommen den Pflegegrad 5 zugewiesen.

Leistungen:

Geldleistung: 901 €

Sachleistung: 1995 €

Voraussetzungen ohne eingeschränkte Alltagskompetenz:

  • Grundpflege: 24-279 Minuten
  • Psychosoziale Unterstützung: mind. 12x täglich
  • Nächtliche Hilfen: mind. 3x
  • Präsenz tagsüber: rund um die Uhr

Versicherte mit Pflegegrad 5 erhalten einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich. Sie können ebenso Pflegehilfsmittel beantragen. Pflegehilfsmittel sind beispielsweise ein Hausnotruf, dessen Installation sowie monatliche Gebühr die Pflegepersonen von der Pflegekasse subventioniert bekommen. Pflegehilfsmittel können aber auch Gebrauchsmittel sein, für die Pflegebedürftige pauschal 40 Euro pro Monat erhalten. Alle Pflegegrade erhalten hier die gleiche Unterstützung. Für Wohnraumanpassung gibt es eine Unterstützung von maximal 4.000 Euro.

Ablauf Einstufung Pflegegrad

Wie erhält man einen Pflegegrad?

Bei Fragen und Unklarheiten rufen Sie unseren SenioBerater an! Wir helfen Ihnen gerne und unterstützen Sie in allen Lebenslagen:

0800 4 777 999

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